Gemeinschaftspraxis für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde

Tränenwegsoperationen

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Tränenträufeln kann eine sehr störende Symptomatik sein, die die Lebensqualität der betroffenen Menschen oft  stark herabsetzt. Die Ursache dafür kann vielfältig sein:

 

  • verklebte "Tränenpünktchen"
  • allergische Nasen- und Augenbeschwerden
  • ein entzündeter Tränensack mit Rücktstau von Tränenflüssigkeit
  • ein verengter Tränen- Nasen-Kanal
  • ein gestörter Tränenabfluß zur Nase hin durch eine verstopfte Nase z.B. durch vergrößerte Nasenmuscheln

 

Teilweise können diese Probleme durch Medikamente oder Spülungen der Tränenwege, wie auch durch eine Behandlung des Nasenproblemes therapiert werden. Liegt aber eine dauerhafte Verengung der Tränenkanäle vor, ist evlt. eine Operation notwendig.

 

Wir führen ambulant und in Vollnarkose eine Operation durch, bei der von der Nase aus ohne bleibende Narbe eine Verbindung zwischen der Nasenhaupthöhle und dem Tränensack angelegt wird. Danach wird für 3-6 Monate ein kleiner Platzhalterschlauch eingelegt. Dadurch haben wir die Möglichkeit, den frisch angelegten neuen Tränenkanal direkt vom Auge zur Nase zu schienen.

 

Nach spätestens 6 Monaten wird der Platzhalter entfernt, der Patient ist sein Tränenabflußproblem dann meist los und das lästige Tränenträufeln ist nicht mehr vorhanden.